Wie kommt man nur zu so vielen Tieren? ;-)

Unser erstes Haustier

So fing alles an, im Jahre 1993 mit unserem ersten Haustier, eine zugelaufene kleine Katze. Sie war wohl ausgesetzt und suchte Schutz in einem Schrebergarten - im Garten von Oma und Opa. Opa wollte sie mitnehmen in die Stadt , ins Tierheim, aber die Katze wollte nicht Auto fahren, also lief sie wieder zurück in den Garten und bekam natürlich von Oma etwas zum Fressen. Wie fühlte sie sich danach wohl und konnte den ganzen Tag schlafen. Am Abend, als alles wieder nach Hause fuhr, gab es überhaupt keine Diskussion, Kätzchen wurde "eingepackt" und mit nach Hause genommen. Dort lebte sie sich gut ein, fühlte sie sich sehr wohl, wurde ein dreiviertel Jahr später sogar Mama von vier Jungen. Leider kam sie dann im Februar 1997 von einem ihrer Spaziergänge nicht mehr zurück. Vermutungen kamen auf, dass sie den Hunde- und Katzenfängern in die Hände fiel. Schlimm .... meine Kinder waren traurig!!! Es fehlte was!

Unser erstes Kätzchen - genannt Muschi^^
Unser erstes Kätzchen - genannt Muschi^^

Das blieb nicht lange so

Es dauerte nicht lange und Bekannte hatten einen Käfig mit "lebendem Inhalt" zu vergeben. Darin saßen ein Zierkaninchen Paula, und ein Meerschweinchen Susi. Wie strahlten doch die Augen meiner Kinder, als diese beiden bei uns einziehen konnten. Gleich wurden die Aufgaben verteilt, wer sich um welches Tier kümmert. Futter wurde gekauft, Streu und alles was ein so kleines Tierherzchen begehrt. Streichelzoo hatte wieder jeden Tag geöffnet. Die beiden Tierchen in einem Käfig verstanden sich prächtig. Als dann ein Jahr später Paula erkrankte und dies nicht überlebte, dauerte es auch nicht lange und die Susi lag eines Tages leblos im Käfig. So traurig meine Kinder auch waren,  ich musste ihnen schon erklären, dass Leben und Tod dazu gehören, es alle Lebewesen irgendwann einmal treffen wird. Im Garten bei Oma und Opa wurden beide Tiere begraben. Nun sagte ich mir: "Jetzt ist Schluss. Keine Tiere mehr, immer wieder Tränen, weil die Haustiere nicht ewig bei uns bleiben können."

 

Doch weit gefehlt - es war noch längst nicht Schluss. - Zum Glück -

Nach längerem Drängeln meiner Tochter, zu diesem Zeitpunkt dann 12 Jahre alt, stellten wir doch wieder Überlegungen an, wie unser neues Haustier aussehen sollte. Wir waren inzwischen umgezogen, in die 4. Etage. Für Hund oder Katze auch sehr beschwerlich, regelmäßig gassi zu gehen etc. und dann die Nachbarn - ein Hund bellt, Katzen sind (aus welchen Vorurteilen heraus auch immer) nicht überall beliebt. Die "rettende" Idee hatte die damalige Freundin meines Sohnes. Ihr fiel nämlich die Schildkröte ein. Hey, Superidee! Midas lief als ca. zweijährige griechische Landschildkröte im Terrarium im hiesigen Zooladen umher. Er zog natürlich fix bei uns ein. Dabei sollte es dann auch nicht bleiben. Das Interesse und die Liebe zum Exotischen entdeckt, sollten es im Laufe der Zeit noch mehr Tiere werden. - Das hörte wohl E.T. und auch er/sie gehört seit gut einem Jahr, inzwischen fast zwei Jahre alt, zu unseren tierischen Mitbewohnern.

Nicht mehr zu bremsen

Bei einer Reptilienausstellung in unserer Stadt wurde unsere Neugier noch mehr geweckt, uns mit Reptilien zu befassen, zu informieren und uns richtig damit zu beschäftigen. Bald darauf gab es wieder eine Reptilien- und Orchideenschau in unserer Stadt, bei der es nicht nur Reptilien zu sehen, sondern auch zum Anfassen gab und man konnte sich sogar mit ihnen fotografieren lassen. Im Rausgehen entdeckte meine Tochter beim Reptilien-Shop (Jungtiere wurden verkauft) eine kleine indische Schmucknatter, sie war 4 Monate alt. Natürlich durfte auch sie mit uns nach Hause fahren. Flugs wurde am Tag darauf ein Terrarium und sämtliches Zubehör und Futter gekauft, und seit dem fühlt sich auch eine kleine Schlange in unseren Gefilden wohl. Sie klettert lustig umher, faulenzt aber genauso gerne. Und wenn der kleine Hunger kommt...

Und dank Youtube jetzt auf einmal ohne Musik! Was es auch immer zu beanstanden gab - die Hintergrundmusik war nicht geklaut! O.K. Dann ohne!

Ein Kuscheltier war aber immer noch ein Wunsch

Deshalb blieb es beim nächsten Zooladenbesuch nicht nur beim Futterkauf für unsere lieben Tierchen. Nein. Ein kleines schwarzes Löwenköpfchen schaute uns so fragend an. Es fragte wohl, ob es mit uns kommen kann. Natürlich doch! Gerade 7 Wochen war es alt. Heute hoppelt es immer noch in der Wohnung und im Garten umher. Von einer Freundin meiner Tochter bekam die kleine Tussnelda (das Löwenköpfchen) noch einen Spielgefährten  - den süßen kleinen Bambi, ein Rex.

Hier das romantische Kennenlernen ;-))

Hintergrundmusik: Persona 4 OST

Nun fragte ich mich langsam: "Und ich?"

Fasziniert war, und bin ich natürlich immer noch, von Papageien. Solange meine Kinder klein waren, wäre so ein Papagei nicht so das geeignete Haustier gewesen. Aber jetzt, wo doch meine Kinder erwachsen sind, konnte auch ich mir meinen Wunsch erfüllen. Einen Graupapagei. Er ist ein toller Freund. Er spricht, singt, pfeift. Er ist ein wunderschönes Tier, ein liebes Tier. Er bringt uns zum Lachen. Er ist traurig, wenn wir arbeiten gehen müssen, schreit "Juchhuuu", wenn wir wieder nach Hause kommen. Er ist hoch intelligent, verspielt, auch mal frech und wieder lustig, fordert uns heraus zum Mitsingen und -pfeifen und gehört ganz einfach zu unserem Alltag dazu. Nicht mehr wegzudenken, solch ein Papageienfreund.

Hier eine kleine Plauderei.

Reptilien sind interessante Tiere

Der Ptychozoon kuhlii
Der Ptychozoon kuhlii

Angesteckt von meiner Tochter hielt ich nun auch immer öfter Ausschau nach Reptilien. Super informativ sind Reptilienseiten, die ich im Internet gefunden habe. So viele interessante Tiere gibt es da zu entdecken. Buschkrokodile fürs Terrarium - das sind kleine bis 20 cm große Reptilien, die zu den Skinken gehören. Für mich der schönste Skink überhaupt. Aber ein nicht sehr verbreitetes Tier hier und wohl sehr scheu. Dann gibt es noch die Bartagamen, einfach toll wie die aussehen. Die verschiedenen Chamäleons, die es so gibt. Oder aber auch Echsen wie z. B. die Kragenechse; Leguane oder Warane. Einige dieser Reptilien werden natürlich auch sehr groß. Deshalb nicht so geeignet für ein Terrarium in der Wohnung. Aber auch Geckoarten gibt es ja so viele. Und genau da habe ich mich in eine Art verguckt - den Faltengecko - Ptychozoon kuhlii- Der ist erst vor kurzem hier eingezogen. Er wird mir noch viel Spaß bereiten, interessante Stunden, die ich vorm Terrarium des nachts verbringen werde. Vor allem macht es noch mehr Spaß, wenn es wie im Moment, schon zwei Geckos sind. Falti hat einen Freund - den Gecko grossmanni - ein Marmorgecko

Gecko grossmanni
Gecko grossmanni

Wüstenrennmäuse mussten es nun auch noch sein

Ja, so ist das mit den kleinen Mädchen. Auch wenn die Tochter schon erwachsen ist! Im Zooladen gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Dieses mal waren es zwei Wüstenrennmäuse, da die erste, die meine Tochter mal besaß, gestorben ist. Wahrscheinlich, weil sie alleine war. Deshalb gibt es jetzt zwei. Natürlich Mädchen. Züchten wollen wir sie ja nicht. ;-)) Zwei niedliche, immer rennende Mäuschen. Na ja, der Name sagt es ja. Ganz pussierlich anzuschauen.

Eine der beliebtesten Schlangen in der Terrarienhaltung - die Kornnatter

Dass Reptilien interessante Tiere sind, habe ich wohl schon mehrfach erwähnt. Ich habe auch mal gelesen, dass  das Hobby Reptilien den Menschen fast zur "Sucht" treiben kann ;-)). Ich kann es nachfühlen. Denn die Terraristik lässt mich nicht mehr los. Mit meinen beiden Geckos habe ich tagtäglich so meinen  Spaß, es gibt immer wieder neues zu entdecken und ist immer wieder so was von faszinierend! Kurzum: Das Interesse und die Neugier an einer Schlange ließ mich einfach nicht mehr los. Viele Abende lang überlegte ich, ob und welche Art einer Schlange ich mir doch noch zulegen sollte. Einen Python? Oder eine Kornnatter? Das waren zuletzt die zwei Arten, zwischen denen ich mich entscheiden wollte. Meine Wahl fiel dann auf die Kornnatter. Da ich doch eher zu den Anfängern zähle, und eine kleinere Schlange wohl doch am Günstigsten für mich zu händeln wäre. Denn schließlich braucht man für die Terrarien auch den richtigen Standort und Platz. Obwohl eine Kornnatter auch so ca. 1,30 m bis wohl auch 1,60 m lang werden kann. So kam es nun auch und das kleine Kornnatter-Baby ist sehr niedlich - aber auch noch sehr ängstlich. Zum Eingewöhnen lasse ich sie nun auch ersteinmal ein paar Tage in Ruhe. Denn der "Umzugsstress" war für sie, glaube ich, sehr heftig. Das war dann abends an ihrer Reaktion deutlich erkennbar. Nun liegt sie in ihrer kleinen Höhle und wird sich sicher bald an ihr neues Heim gewöhnen.

Nun. Leider konnte sie das nicht mehr, sie ist ausgerissen. Und bis heute nicht wieder aufgetaucht.

Nach reiflicher Überlegung wollte ich es doch noch einmal probieren. Eine neue kleine Babyschlange wohnt nun  wieder im kleinen Terrarium. Etwa im Oktober/November 2009 geschlüpft, also noch ein Baby, hat sie sich nun nach etwa drei Wochen ganz gut eingelebt, glaube ich. Sie ist eine ganz ruhige, nicht hektisch, nicht ängstlich und daher auch nicht aggressiv. Ich habe ein gutes Gefühl, dass ich es diesmal besser machen werde.

Und noch eins ^^ !!!

Ein Haustier - meine ich^^

Ja, das geht ganz schnell! Schaut man sich nur mal im Tierheim um, schon hat man ein Katzentier zu Hause. So erging es mir, als ich  mit meinem Sohn ins hiesige Tierheim fuhr,weil er sich gern ein Kätzchen zulegen wollte, damit er nicht immer so alleine ist, bis er wieder das Wochenende (14-tägig) mit seinem kleinen Sohn zusammen sein kann.

Die Katzen gucken einen aber auch so fragend und so mitleidig an, dass auch ich nicht widerstehen konnte. Die Katze sucht sich ja bekanntlich ihren Besitzer aus. So war es dann auch. Nach fast einer Stunde des "Umschauens", hatten wir beide je einen kleinen, jungen Kater auf dem Arm und schwubbs hatten die beiden ein neues Zuhause.

Urlaubszeit - Reptilienzeit????

Ein leeres Terrarium?

Nein. Das gibt es bei uns nicht. Das wäre die pure Verschwendung. Deshalb wurde das Riesenterrarium, das sich eigentlich mein Sohn für eine große Schlange angeschafft hatte, umfunktioniert. So. Nun wohnt da ein Iguana Iguana drin. Ein kleiner, noch junger grüner Leguan. Man, der wird aber mal groß. Dann wird es wohl mal ein Zimmerterrarium geben. Da freue ich mich aber schon drauf. Der kleine Yoshi scheint sich recht wohl zu fühlen. Probiert alle Ecken in seinem neuen zu Hause mal aus. Hängt sich sogar verkehrtherum an den Baumstamm, na ja, wenns gefällt;-) Nur leider hat er bis heute, am dritten Tag, noch nichts gefressen. Mal beobachten, ob das länger anhält. Irgendwann muss er ja mal Hunger bekommen. Abwarten und Beobachten!!!

Der Yoshi
Der Yoshi

Natürlich doch, wenn der kleine Hunger kommt, muss Yoshi etwas essen. Es war nur die Eingewöhnungsphase, jetzt isst er mit großem Appetit. Die Salatblätter werden ganz schön umher gezerrt ;-)) Er lässt sich sogar schon manchmal dabei zuschauen. Muss man sich aber ganz langsam und vorsichtig heranschleichen, sonst ist er weg. Er lässt es sich sogar schon gefallen, während er am Gitter hängt, das Wasser zu wechseln und ihm das Fresschen zu reichen ^^. Toll. Er hat keine Angst mehr, wenn ich im Terrarium hantiere.

sehr akrobatisch ^^
sehr akrobatisch ^^

Reptilien zu pflegen macht wohl doch süchtig? ;-))

Wie sonst kann es passieren, dass ein leer stehendes Terrarium nicht etwa verkauft oder verschenkt wird. Nein. Es wird wieder neu eingerichtet und neue Bewohner halten Einzug da drinnen.

Sie heißen Rotkehlanolis (Anolis carolinensis). Kleine niedliche grüne Reptilien, die sich innerhalb Sekunden braun/grau färben können. Fast wie ein Chamäleon. Sie hüpfen munter im neuen zu Hause umher. Und es scheint ein Männchen und ein Weibchen zu sein - Tristan und Isolde -. Wenn das so ist, wird Tristan wohl bald noch ein oder zwei Frauen dazu bekommen - bevor er geschlechtsreif ist. Denn Reptilienmänner sind oft so ;-), fühlen sich im Harem wohl. Und wer weiß, vielleicht gibt´s dann auch mal Nachwuchs. Nun aber erst einmal Fotos von den beiden.

Und noch ein neuer Mitbewohner

Nun ist es doch noch ein Hundi geworden

Das ist der Rex, knapp 10 Jahre alt und aus dem Mühlhäuser Tierheim. Einmal im Tierheim gesehen und erlebt, und sofort hatte ich mich in ihn "verliebt". so ein schöner und lieber Hund, das hatte ich bisher noch nicht erlebt, Sogar mit Kater Lucifer veträgt er sich und der Kater mit ihm auch. Das ist richtig toll anzusehen, die beiden.

So sieht es aus. Erst die Annäherung, dann das gemeinsame Warten auf Leckerlies und dann auch noch Rotkäppchen spielen. Schon voll integriert im unserer Family.